Boroplast Stopfkolben - Verdichterverfahren
Das Verfahren zur lagenweise maschinell verdichteten Rückverfüllung von Sondierungsbohrungen
Das BOROPLAST Stopfkolben-Verdichterverfahren verfüllt Bohrungen industriell-systematisch, mechanisch präzise, digital datengestützt und nachweisbar hohlraumfrei. Mit einem kraftvoll in das Bohrloch fahrenden massiven Stahl-Stopfkolben.
Mit dem Stopfkolben-Verdichterverfahren wird der zuvor in Lagen geschüttete BOROPLAST Dichtbaustoff unter erheblichem Anpressdruck stark verdichtet.
Unter diesem Druck des Stopfkolbens wird der Baustoff nicht nur innerhalb des Bohrlochs komprimiert. Der Baustoff wird zudem koaxial in das durchbohrte Gebirge gepresst und bildet dort eine feste Verankerung des Dichtelements mit dem Baugrund.
Der Bohrlochstandort ist unmittelbar nach dem Verfüllen und Verdichten zyklisch dynamisch belastbar. Keine Nacharbeit, keine Wartezeit. Das Dichtelement ist hohlraumfrei, fest und entspricht hinsichtlich seiner Dichte dem zuvor durchbohrten Boden.
Die digitale Dokumentation mit der GeoLOG App ist der digitale Lebenslauf jeder einzelnen Lage der Verfüllung.
In einem Wort: Mehr Sicherheit im Baugrund.
Boroplast macht die Rückverfüllung von Bohrungen im Tiefbau sicher.
Keine Setzung, kein Eindringen von Wasser, kein Nachsacken der Füllung.
Verfahrensablauf
Die Sondierungsbohrung wird wie üblich abgeteuft und verrohrt.
Nach der Sondierung wird das Schutzrohr gezogen.
Vom Bohrlochtiefsten bis -4.500mm wird konventionell verfüllt.
Von -4.500 mm bis GOK wird lagenweise verdichtet maschinell verfüllt.
Dichtbaustoff in Zielfeuchte wird in Lagen geschüttet und mittels Stopfkolben verdichtet.
Es entsteht ein dynamisch belastbares, dichtes Verfüllelement.
Anwendungen
Bohrlochverfüllung
Dichtelemente für die Verfüllung von Kampfmittel-Sondierungsbohrungen
Fachgerechte hohlraumfreie Verfüllung von Bohrlöchern ohne spätere Nachverdichtung, ohne Setzung, ohne Nacharbeit.
Keine Schäden durch Hohlräume, Wasserwegsamkeiten oder schleichende Erosionsschäden.
Baugrundverdichtung
Punktuelle und vertikale Baugrundverdich-tung inmitten unterirdischer Infrastruktur
Sichere, planbare und berechenbare Verdichtung des Baugrundes inmitten und zwischen komplexer Rohrleitungs-Infrastruktur.
Setzungsprävention
Verdichtung nach Ziehen von HEB Trägern beim Rückbau der Träger-Bohlwand
Die Setzungsschäden nach dem Rückbau der Baugrube sind vermeidbar. Mit der Verdichtung entlang der Trägerspur verdichten Sie den Baugrund effektiv, systematisch und sicher.
10 klare Vorteile des Verfahrens
Keine Setzung.
Der Dichtbaustoff wird maschinell so stark verdichtet, Hohlräume werden so stark komprimiert, dass eine spätere Setzung unwahrscheinlich ist.
Hydraulisch dicht.
Der bindige Baustoff weist eine so starke Verdichtung auf, dass Oberflächenwasser vom Eindringen in den Baugrund ferngehalten wird. das System ist hydraulisch dicht.
Dynamisch belastbar.
Das Boroplast Dichtelement ist aufgrund seiner elastoplastischen Eigenschaften und seiner bodenangepassten Steifigkeit zyklisch dynamisch belastbar.
Hohlraumfrei
Der hohe Anpressdruck des in den Baustoff hineinfahrenden Stopfkolbens eliminiert jeden Hohlraum kraftvoll und sicher.
Sofort belastbar.
Das Dichtelement ist unmittelbar nach dem Einbau voll belastbar. Keine Wartezeit. Keine Reifezeit. Ideal für unterbrechungsfreies Arbeiten im laufenden Betrieb und in Sperrpausen.
Flexibles Maschinenkonzept
Die Boroplast Verdichtermaschine ist wahlweise als Baggeranbaugerät oder als Stand Allone Gerät einsetzbar.
Qualitätssicherung
Ein grundlegend wissenschaftlich entwickeltes und international patentiertes Verfahren
Das Stopfkolbenverfahren ist umfassend wissenschaftlich entwickelt worden und im Bohrloch-Reallabor am KIT Karlsruhe Institute of Technology auf Herz und Nieren getestet worden. Der hochverdichtungsfähige BOROPLAST Baustoff ist an wissenschaftlichen Instituten gütegeprüft worden. Das Verfahren, der Baustoff und die Systemsteuerung sind international patentiert.
Die verfahrensgemäße Anwendung der so beschriebenen Technik ergibt eine nachweisbar fachgerechte Bauausführung, die kleinschrittig mit der systemeigenen GeoLOG App digital dokumentiert wird.
Die digitale Dokumentation dient der prozesseigenen Nachweisführung und gilt im unwahrscheinlichen Fall der Beanstandung der Beweissicherung. Dokumentiert werden wesentliche Parameter der Bohrlochverfüllung (GPS Geo-Location (UTM / Etrs 89), Baustoff-Masse pro Lage (kg), Anpressdruck (MPa), Verfüll-Höhe jeder einzelnen Lage (mm), Dichte (kg/l), koaxiale Verdrängung zur Verschränkung mit dem Gebirge (% und kg) und weitere Maschinendaten. Dieser Datensatz wird als digitaler Lebenslauf des Dichtelements cloudbasiert erzeugt und manipulationssicher zur Verfügung gestellt.
BOROPLAST in den sozialen Medien
Verlässlich, Erprobt, Umweltfreundlich
Beim Boroplast Verfahren werden Sondierungsbohrungen mit einem eigens entwickelten bindigen Baustoff lagenweise verfüllt. Dieser in Lagen geschüttete Baustoff wird mittels maschinell angetriebenem Stopfkolben mit einem einzigen Hub auf seine Zieldichte komprimiert.
Verlässliches Qualitätsmanagement. Genaue Aufzeichnung der Maschinendaten und digitale Dokumentation der Verdichtungsdaten. Maschineller Prozess und zuverlässigere Verdichtungsergebnisse.
Umweltfreundlich, natürlich, CO2 neutraler Baustoff. Im Gegensatz zu zementgebundenen Suspensionen fällt die CO2-Bilanz positiv aus. Die Gefahr der Kostensteigerung durch CO2-Bepreisung ist mit Boroplast gebannt.
Vielfältig einsetzbar
Sichere und dynamisch belastbare Rückverfüllung von Kampfmittel-Sondierungsbohrungen
Verdichtung bindiger Baustoffe in der Deichsanierung
Rückverfüllung von Bohraufschlüssen
Verdichtung im Setzungsbereich von Spundwänden
Hydraulischer Verschluß bei Deichen und Dämmen
